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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 113: Gemüse, Krebs-Flädlein
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Mörser, stoßt sie zart, tut sie in eine Kastrol, gießt eine halbe
Maß süße Milch darüber, läßt sie ein paarmal aufkochen,
zwingt sie durch ein Haarsieb, verkleppert 8 bis 10 Eier in einem Hafen, und schüttet
die durchgepreßte Milch daran. Wenn das Euter süß werden soll,
wird eine Hand voll gestoßener Zucker darein getan, oder man salzt es, und
legt etwas Muskatblüte darein. Alsdann setzt man die angerührte Milch
in einer andern Kastrol oder Kachel auf Kohlen, und läßt sie unter langsamen
Rühren zu einem Käse zusammen gerinnen, welcher aber ja nicht zu hart
werden darf. Die Masse erfordert eine blecherne Form, die wie ein Herz oder Rose
gestaltet ist, und viele Löcher hat, damit das Wasser recht davon ablaufen
kann, in deren Ermangelung kann auch eine Serviette genommen werden. In das eine
oder andere gießt man nun den Käse, läßt ihn ganz ablaufen,
stößt die Krebsschalen noch einmal, röstet sie in einem Stücklein
frischer Butter, und schüttet einen Schoppen süßen Rahm daran. Wenn
es gekocht ist, wird es wieder durchgepreßt, und die Milch mit 5 Eigelb abgezogen.
Das Euter mag nun süß oder mit Salz und Muskaten gemacht sein, so wird
es auf eine Platte gestürzt und die Sauce darüber angerichtet. Wenn es
süß ist, kann es mit Pistazien und Zitronen belegt werden, ist es aber
gesalzen, so wird es mit Petersilie besteckt, und mit Schnittlauch bestreut, auch
kann es in Schnitten geschnitten und auf die Platte gelegt werden.
Krebs-Flädlein
Ein Viertel (25) auch anderthalb Viertel (38) Krebse werden gesotten, die Schwänze
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