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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 441: Torten, Krach-Torte
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und klein geschnittenen Zitronenschalen, backt sie in schwacher Hitze gelb, und
stellt die Häuflein an dem Gitter herum.
Krach-Torte
Man nimmt ein halbes Pfund feines Mehl in eine Schüssel, ein Viertelpfund gesiebten
Zucker, die am Zucker abgeriebene Schale von einer halben Zitrone, 2 Eiweiß und
einer Nuß groß Butter dazu, würgt dies alles untereinander zu einem
Teig, macht 2 gleiche Teile davon, wallt beide dünn aus, bestreicht von 2 gleichen
Zinnplatten auswendig den Boden und den halben Rand mit Butter, legt jeden der 2
gewallten Böden über eine dieser Platten, schneidet neben herum in die
Böden kleine Schuppen, stupft den einen stark mit einem Federkiel, schneidet
den anderen mit einem kleinen Messer fein aus, stellt die Platten auf ein Blech,
und backt die darauf gelegten Böden in einem nicht sehr heißen Ofen.
Der gestupfte Teil wird auf eine Platte gestellt, der ganze untere Boden mit eingemachten
Johannis- oder Himbeeren eines Messerrücken dick bestrichen, und der ausgeschnittene
Deckel darauf gestellt. Hat man eine Johannis- oder Himbeergelee, so ist solche
zur Füllung noch besser. - Diese Torte kann nicht im Vorrat gemacht werden,
weil der Teig weich wird, wenn er über Nacht stehen bleibt. - Vier Loth geschälte
und fein gestoßene Mandeln können auch in den Teig geschafft werden.
Krach-Torte auf andere Art
Die Torte selbst wird wie die vorstehende
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