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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 406: Gelee, Creme und Kompott, Kompott von Süßäpfeln
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auf eine Saladier (Salatschüssel), gießt das Gelee darüber, und
bestreut es mit klein geschnittenen Zitronen- oder Pomeranzenschalen.
Anmerkung. Die Ursache, warum die Quitten zuvor im Wasser gesotten werden, ist,
daß ihnen dadurch die Räuhe benommen wird.
Kompott von Süßäpfeln
Die Süßäpfel werden geschält, wenn sie nicht groß sind,
nur in 2 Teile, im Gegenteil aber in 4 Stücke geschnitten, und mit einem Schoppen
Wein und einem Schoppen Wasser zugesetzt. Von einer halben Zitrone tut man die klein
geschnittene Schale nebst dem Saft auch an die Äpfel, ein paar Stücklein
ganzen Zimt, 4 Loth Zucker, und ein Viertelpfund sauber gewaschene kleine Rosinen,
und kocht dies alles zusammen so lang auf Kohlen, bis die Äpfel weich sind,
und die Sauce ganz kurz (wenig) ist.
Sie können kalt oder warm gegeben werden.
Borsdorferäpfel mit Zuckerkandis
Die Äpfel werden geschält, die kleinen ausgehöhlt, die großen
aber entzwei- und aufgeschnitten, und die ausgehöhlten Äpfel mit gestoßenem
Zuckerkandis gefüllt. In eine Porzellanplatte oder Kastrol gießt man
nun ein Glas guten Wein, stellt die mit Zuckerkandis gefüllten Äpfel darein,
streut etwas gestoßenen Zucker darüber, und setzt sie in einen nicht
allzu heißen Backofen. Wenn sie gelblich und zusammen gesulzt sind, werden
sie kalt gegeben. Sie sind Hauptsächlich gut für die Brust und den Husten.
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