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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 404: Gelee, Creme und Kompott, Kompott von Birnen
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auch die Äpfel sind, so schält man sie, und schneidet sie mitten entzwei.
In eine messingne Pfanne oder Kastrol nimmt man einen Schoppen Wein, einen halben
Schoppen Wasser, ein Viertelpfund Zucker, ein Stücklein. Zitronenschale, ein
Stücklein ganzen Zimt und 2 Nägelein. Wenn dies zusammen siedet, legt
man die geschälten Äpfel verkehrt darein, sie dürfen hart nebeneinander,
aber nicht aufeinander liegen. Und werden mit einem Deckel, der nicht über
das Geschirr geht, zugedeckt, und schnell über dem Feuer gekocht. Dann setzt
man sie weg, deckt den Deckel aber ja nicht auf, bis sie eine Zeitlang gestanden
sind, weil die Äpfel durch das Kochen verfallen, durch den Dampf des Deckels
aber sich wieder zusammenziehen, hierauf werden die Äpfel auf eine bestimmte
Platte oder eine Saladier (Salatschüssel) gelegt. Ist der Saft ganz eingekocht,
so wird ein Glas Wein nebst einem Stücklein Zucker in der Kastrol gesotten,
bis es ein kurzes Gelee hat, dann dasselbe über das Kompott gegossen. Hat man
etwas von Kirsch- oder Himbeersaft, so kann den Äpfeln damit Farbe gegeben,
und dieselbe mit geschnittenem Zitronat besteckt werden.
Kompott von ganzen Birnen
Es müssen gute Birnen in der Größe wie die Eierbirnen oder auch
etwas kleiner sein, aber sämtlich ihre Stiele haben. Man schält sie, schneidet
den Butzen oben heraus und ein wenig von dem Stiel weg, stellt dann alle aufrecht
in eine Kastrol oder Kachel, gießt einen Schoppen auch 2 Schoppen Wein darüber,
je
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