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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 137: Gemüse, Klöße von Weißbrot
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Salz und Muskatblüte darein, rührt den Teig mit 3 Eiern an, und legt kleine
Klöße in Fleischbrühe ein, man darf sie aber nicht zu lang kochen
lassen, daß sie nicht zerfallen. Sie können auch im Schmalz gebacken,
und auf Suppen gegeben werden.
Klöße von übriggelassenem Fleisch
Man hackt das Fleisch mit Petersilie und einer Zwiebel klein, nimmt es in eine Schüssel,
rührt 6 Eier in einem Stücklein Butter hart auf den Kohlen, tut sie auch
an das Fleisch, schneidet 2 Kreutzerwecken zu Bröckelein, rostet die Hälfte
davon in Butter oder Schmalz, schneidet 4 Loth Speck klein, tut solchen nebst dem
gerösteten und andern Weck an das Fleisch, Salz, Muskaten, ein wenig Pfeffer
dazu, und nur eine Hand voll Mehl darein, rührt den Teig mit 3 oder 4 Eiern
an, und legt Klöße in Fleischbrühe oder Salzwasser ein. Sind sie
in dem letzteren gekocht, so werden sie mit Butter und Brot geschmälzt.
Klöße von Wecken oder Weißbrot
Zwei Kreutzerwecken werden in Wasser eingeweicht, fest ausgedrückt, in einem
Viertelpfund Butter gedämpft, in eine Schüssel genommen, geschnittene
Petersilie und Schnittlauch, ein Eßlöffel voll Mehl, Salz, Muskatblüte
dazu getan, und mit 6 Eiern angerührt. Dann macht man Fleischbrühe in
einem Fußtippen (Kachel) siedend, legt runde Klöße ein, und läßt
sie nur eine Viertelstunde sieden, daß sie nicht zerfallen. - Überhaupt
rate ich bei allen Klößen, zuerst einen zu probieren, damit dem Teig
noch geholfen werden kann.
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