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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 478: Hefebäckerei, Kaffeebrot
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1 Pfund große und kleine Rosinen, die fein geschnittene Schale von einer Zitrone,
ein Viertelpfund geschälte und fein gestoßene Mandeln und ein halbes
Loth Zimt. - Das Mehl wird in eine Schüssel genommen, das innere Mehl mit der
Bierhefe und einem Schoppen lauer Milch angerührt. So bald der Teig gegangen
ist, verrührt man die bestimmten Eier recht, macht die Butter ein wenig an
dem Feuer oder auf dem Ofen weich, rührt beides nebst dem Salz an den reifen
Teig, und arbeitet ihn recht zusammen. Er muß in der Dicke wie ein Brotteig
sein. Alsdann nimmt man erst den Zucker, Rosinen, Mandeln, Zitronenschalen und Muskatblüte
darein, und schafft es so lange, bis sich der Teig von der Hand abschält. Sollte
er noch zu trocken sein, so wird mit lauer Milch geholfen. Hierauf bestreicht man
2 Bögen Papier mit Butter, macht die Kuchen in die Runde darauf, läßt
sie wieder recht gehen, bestreicht sie oben mit zerlassener Butter, legt geschälte
halbe Mandeln eines Zolls breit darauf auseinander, nimmt dann das halbe Loth Zimt,
mischt noch 4 Loth gestoßenen Zucker darunter, und bestreut die Kuchen damit.
Zu Kaffeebrot
tut man einen Schoppen süße Milch in eine messingne Pfanne, anderthalb
Viertelpfund frische Butter und 4 Loth Zucker dazu. Wenn dies zusammen siedet, rührt
man ein halbes Pfund feines Mehl darein, und schafft den Teig so lange, bis er glatt
ist, nimmt ihn hierauf in eine Schüssel, läßt ihn kalt werden, schlägt
dann 6 bis 7 Eier
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