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Jagdpastete


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Neues Kochbuch
(Löffler, 1806)
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  Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806.  
  Seite 225: Große Pasteten, Jagdpastete  





  kann. Die Pastete muß warm aufgetragen, auch kann die Sauce dazu besonders aufgestellt werden. Man kann sie auch als eine kalte Pastete mit einer Farce verfertigen. Auf beide Arten bleibt der Weck bei derselben weg.


Zu einer Jagdpastete

nimmt man von allen Sorten Fleisch, als: Kalbs-, Rind-, Hammelfleisch und rotes Wildbret, von jedem 2 Pfund, häutet solches, schneidet das Fett rein davon, und alles Fleisch zu 2 Finger breiten und 1 Finger langen Stücklein, klopft es wohl mit dem Messerrücken, legt die Stücklein in eine Schüssel und macht einen Schoppen Essig siedend, tut Basilikum, Dragon, Zitronenkraut, einige Lorbeerblätter, etwas Salz und Zitronenrädlein darein, läßt den Essig, wenn er gesotten hat, wieder erkalten, gießt ihn an das geschnittene Fleisch, läßt es über Nacht stehen, und macht dann einen aufgeriebenen Teig von einem Pfund Mehl, einem halben Pfund Butter, einem Ei und Wasser. Zur Farce braucht man 2 Pfund mageres Kalbfleisch, 4 Loth Kappern, 4 Loth Sardellen, eine ganze Zitrone mit Schale und Mark, und eine Zwiebel, dieses hackt man zu einer feinen Farce, vermengt es in einer Schüssel mit Salz und Muskatnuß, nimmt etliche Eßlöffel von dem Essig, worin das Fleisch gebeizt ist, dazu, wallt dann den Teig der Länge nach ganz aus, legt etliche dünne Schnitten frischen Speck in die Mitte, auf diesen die Hälfte des eingebeizten Fleisches, auf solches die ganze gehackte Farce, und das übrige eingebeizte Fleisch vollends darauf, es muß aber der Länge nach wie ein langes


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Neues Kochbuch oder geprüfte Anweisung zur Schmackhaften Zubereitung der Speisen, des Backwerks, des Konfekts, des Gefrorenen und des Eingemachten. Erster Teil.
Friederike Louise Löffler. 1806, Vierte Auflage, Johann Friedrich Steinkopf, Stuttgart.
Rezepte :: Große Pasteten, Jagdpastete
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Teil 1: Rezepte, Teil 2: Kochbücher, Teil 3: Kochrezepte Lexikon, abschließend: Anhang.
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