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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 549: Zuckerbackwerk und Konfekt, Hutzelbrot
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ihn reif werden, tut dann zuerst die Schnitze, dann die Rosinen und Mandeln darein,
schafft ihn recht untereinander, daß er in der Dicke wie ein feiner Brotteig
wird, läßt ihn noch einmal bei gelinder Wärme gehen, und formt dann
erst Laiblein davon und backt sie wie oben gemeldet. Es kann auch Zitronat, Pomeranzenschalen,
Vanille und Feigen nach Belieben dazu genommen werden. Letztere läßt
man mit den Rosinen aufquellen, und schneidet sie darunter. Hauptsächlich ist
aber zu bemerken, daß alles in gleicher Wärme und nichts zu kalt darunter
kommt, weil sonst das Brot fest wird.
Schnitz- oder Hutzelbrot auf andere Art
Wenn von allem Vorgemeldeten nur der halbe Teil genommen worden ist, würgt
man statt des Brotteigs für 12 Kreutzer Weck Teig und 4 Eßlöffel
gute Bierhefen rechtschaffen darein und läßt es reif werden, wällt
dann von gutem Weck- (Weißbrot) oder mürbem Teig runde Kuchen, so groß ein
Laiblein werden soll, tut von der Masse darauf, macht es nun erst zu einem runden
Laiblein, legt solche auf mit Mehl bestreute Bleche, stupft sie und backt sie langsam.
Wenn sie halb gebacken sind, werden sie mit einem Ei, worunter etwas Honig gerührt
ist, überfahren und vollends ausgebacken.
Zitronenbrot
Ein halbes Pfund gesiebten Zucker rührt man mit 2 Eiern eine halbe Stunde,
und wenn die Masse dick ist, das von einer Zitrone auf dem Reibeisen Abgeriebene
und ein halbes Pfund
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