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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 481: Hefebäckerei, Gugelhupf
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schlägt 9 Eier darein, tut 4 Loth halb bittere, halb süße, geschälte
und zart gestoßene Mandeln, eben so viel gestoßenen Zucker und 3 Viertelpfund
feines Mehl dazu, rührt dies alles untereinander, und gießt 3 Eßlöffel
Bierhefen und ein kleines Glas warme Milch daran. Die Masse muß sein wie ein
Straubenteig. Alsdann bestreicht man eine Schneckenform mit Butter, bestreut sie
mit klein gewürfelt geschnittenen Mandeln, gesiebten Zucker und Mutschelmehl
darüber, füllt die Masse darein, läßt sie recht gehen, und
backt den Gugelhupf in frischer Hitze.
Süßer Gugelhupf auf andere Art
Man rührt ein Viertelpfund Butter leicht, schlägt neun Eier darein, nimmt
zwei und ein halbes Viertelpfund (20 Loth) Mehl, eine Hand voll gesiebten Zucker
und das übrige süßen Rahm dazu, bis der Teig so dick wie ein Straubenteig
ist. Alsdann rührt man ihn noch eine Viertelstunde recht, tut nun erst 2 Eßlöffel
Bierhefen darein, füllt ihn in einen mit Butter bestrichenen auch mit Zucker
und Semmelmehl bestreuten Schneckenmodel, läßt ihn gehen, und backt ihn
hierauf in schneller Hitze.
Noch ein gerührter Gugelhupf mit Rosinen
Man rührt ein halbes Pfund Butter leicht, hierauf 6 Eier darein, 3 Viertelpfund
feines Mehl, 3 Eßlöffel Bierhefen, ein Glas warme Milch, das nötige
Salz, und endlich kurz vor dem Einfüllen der Masse ein Viertelpfund gewaschene
große und kleine Rosinen dazu, bestreicht
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