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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 403: Gelee, Creme und Kompott, Gelee von Quitten
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es in keinem Gläslein, worin es aufgestellt werden kann, so wird es mit einem
silbernen Eßlöffel auf das bestimmte Geschirr herausgestochen.
Gelee von Quitten
Man reibt 10, 12 auch mehr Quitten mit einem Tuch ab, und dann die Quitten selbst
auf dem Reibeisen bis auf das Steinige, preßt sie fest durch ein Tuch, nimmt
aber niemals zu viel darein. Wenn der Saft beisammen ist, schüttet man ihn
in einen Hafen oder in eine Schüssel, läßt sie über Nacht stehen,
und gießt den anderen Tag das Helle davon ab. Auf einen Schoppen hellen Quittensaft
wird ein Pfund Zucker gerechnet, dieser in eine messingne Pfanne getan, ein starker
halber Schoppen Wasser darüber gegossen, und der Zucker nach kurzer Fäden
Art geläutert, dann der abgegossene helle Saft darein getan. Die Kerne von
den Quitten bindet man in ein zartes Tüchlein, und kocht sie mit dem Saft.
Das Gelee wird fleißig verschäumt, und eine halbe Stunde gesotten, gesteht
sie dann gleich bei der Probe, so wird sie in ein Porzellangeschirr gegossen, und
darin gelassen, bis sie gestanden ist. Sie kann auch ein ganzes Jahr aufbehalten
werden.
Kompott von Äpfeln
Hierzu sind die Borsdorfer die besten, nach diesen die Fleiner, nach den Fleinern
die Pommes d'Apis, auch die Carvils ronges, außer diesen kann jede andere
Art genommen werden. Von welcher Sorte nun
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