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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 36: Suppenklöße, Gebrühte Knöpflein
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eine Zwiebel, etwas Petersilie, 2 Loth frisches Ochsenmark oder ein Stücklein
ungeräucherter Speck dazu getan, alles zusammen klein gehackt, ein Kreutzerweck
in Wasser eingeweicht, das gehackte Fleisch mit dem zuvor fest ausgedrückten
Weck in eine Schüssel getan, Salz und Muskatnuß dazu, und mit 3 bis 4
Eiern wohl unter einander gerührt. Alsdann werden kleine Knöpflein in
Fleischbrühe eingelegt. Wenn die Schnitten zur Suppe gebäht und angerichtet
sind, kommen die Knöpflein darauf, nun zieht man noch 3 Eigelb mit Fleischbrühe
ab, und tut sie an die Suppe.
Gebrühte Knöpflein
Ein Schoppen (der 4te Teil einer Maß oder 1/2 Bouteille) Milch wird in einer
Pfanne siedend gemacht, und so viel feines Mehl darein gerührt, bis es ein
recht fester Teig ist. Diesen schafft man so lang, bis er recht glatt ist, trocknet
ihn mit einem Stücklein Butter auf, und tut ihn in eine Schüssel. Sobald
der Teig erkaltet ist, werden 6 bis 8 Eier daran geschlagen, auch Salz und Muskatblüte
nicht vergessen. Man legt hierauf die Knöpflein in gute Fleischbrühe,
in welcher ziemlich Wurzeln sein müssen. Diese Knöpflein können wie
die vorhergehenden auf Suppen, und auch als Nacht-Gemüß gegeben werden.
Gezupfte Knöpflein
Aus 3 bis 4 Wecken zupft man das Weiche zu ganz kleinen Brosamen. Wenn diese in
einer Schüssel sind, werden anderthalb Vierling (12 Loth) zerlassene Butter
darüber gegossen. Nun
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