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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 242: Fische, gebackener Stockfisch
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gedämpften Petersilie darauf, auf diese von dem verlesenen Stockfisch, auf
denselben von den gedämpften Zwiebeln, Muskatblüte, Salz und Ingwer, auf
dieses die übrige Petersilie und wieder Butter, dann den Stockfisch und die
Zwiebel vollends darauf, wieder Gewürz und Salz, auch frische geschnittene
Butter darüber, und deckt ihn mit einem passenden Deckel zu. Ehe die Suppe
auf den Tisch gesetzt wird, stellt man den Stockfisch auf Kohlen, daß er schnell
kocht, und gleich aufgetragen werden kann.
Stockfisch in einer Rahmsauce
Sobald derselbe wie gewöhnlich verfertigt und verlesen ist, hackt man eine
Zwiebel ganz fein, läßt einen kleinen Kochlöffel Mehl in einem Viertelpfund
Butter anziehen, dämpft die gehackte Zwiebel weich darin, tut einen Schoppen
süßen Rahm daran, Ingwer und Muskatnuß dazu, wenn die Sauce kocht,
den verlesenen Stockfisch ebenfalls darein, und läßt solchen nur ganz
wenig aufkochen. Ehe man den Stockfisch anrichtet, wird das Gelbe von 2 bis 3 Eiern
wohl verrührt, von der Rahmsauce langsam daran gegossen. Und dieselbe über
den Stockfisch angerichtet.
Gebackener Stockfisch
Zum Backen wird derselbe, ohne gesotten zu werden, nur gewässert. Es müssen
kleine Stücklein sein, die mit einem Faden gebunden, und aus dem Wasser mit
einem Tuch wohl abgetrocknet werden. Hierauf macht man in einer Pfanne Schmalz heiß,
vermengt halb Weiß- und halb Mutschelmehl mit Salz und Pfeffer, kehrt die
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