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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 494: Schmalzbäckerei, gebackene Zwetschgen
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auf geschnittenes Brot gelegt, und sobald sie abgelaufen sind, warm mit Zucker bestreut.
Gebackene Zwetschgen
Ein Pfund Zwetschgen setzt man mit halb Wasser und halb Wein, einem Stücklein
Zucker, etwas Zitronenschalen und ein wenig gestoßenem Zimt zu, kocht die
Zwetschgen so lange, bis sie weich sind, tut sie dann auf eine Platte, läßt
sie kalt werden, nimmt die Steine heraus, steckt dagegen in jede eine geschälte
Mandel hinein, rührt einen dünnen Teig, wie solcher bei den Kirschen angezeigt
ist, an, kehrt die Zwetschgen darin um, backt sie gelb, und überstreut sie
nach diesem mit Zucker und Zimt.
Gebackene Apfelschnitze
Wenn die Äpfel geschält und zu Schnitzen gemacht sind, werden sie in dem
nämlichen bei den Kirschen angeführten Teig umgekehrt, nur tut man in
den Teig der Apfelschnitze 3 Messerspitzen von der weißen Flugasche (heute
eher Backpulver); sie werden dadurch viel schöner und laufen mehr auf. Es wird
auch kein Zucker darein genommen, weil das Schmalz dadurch matt wird. Sind die Äpfel
groß, so werden sie zu runden Scheiben geschnitten, mit dem kleinen Tortelettmodel
ausgestochen, auch auf diese Art gebacken und nachher stark mit Zucker bestreut.
Gebackenes von Fastenbrezeln
Man schneidet die Brezeln zu eines Fingers langen Stücklein; zu 3 Kreutzerbretzeln
werden 4 Eier mit einem halben Schoppen Wein und ein
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