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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 447: Torten, französische Torte
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wallt den einen zu einem runden Boden, und legt diesen in ein Potageblech von mittelmäßiger
Größe, der Teig darf aber nur Fingers breit am Rand heraufgehen. Zur
Füllung werden ein Viertelpfund große und eben so viele kleine zuvor
sauber gewaschene Rosinen mit einem halben Schoppen Wein und einem Stücklein
Zucker zugesetzt, ganz kurz (bis auf sehr wenig Sauce) eingekocht, auf eine Platte
getan, 6 Loth geschälte und länglich zart geschnittene Mandeln, mit einem
Zuckerlöffelein voll gestoßenem Zimt unter die Rosinen gemengt, und,
sobald sie kalt sind, in den Teig gefüllt. Den übrigen Teig wallt man
vollends aus, macht kleine Striche davon, legt ein enges Gitter über die Torte,
verrührt das Gelbe von 2 Eiern, rührt von dem Safranwasser ein wenig unter
die Eigelb, bestreicht die Torte damit, und backt sie in einem nicht zu heißen
Ofen.
Französische Torte
Diese Torte ist kostbar, ich will sie daher nur ins Kleine anführen. - Von
anderthalb Viertelpfund Butter macht man einen Butterteig, wallt ihn zu 3 runden
Blättlein so groß wie einen Teller, legt sie auf ein Blech, stupft sie
ein wenig, und backt sie, ohne sie zu bestreichen. Der andere Teig dazu wird auf
nachstehende Art gemacht: von einem halben Pfund Mehl, einem Viertelpfund gesiebtem
Zucker, eines Eies groß Butter, 2 Eiweiß und ein wenig geriebener Zitronenschale
verfertigt man einen Teig, wallt ihn dünner als den Butterteig aus, macht ebenfalls
3 runde gleiche Böden davon, legt sie auf ein mit Butter bestrichenes Blech,
stupft sie stark mit einem Messer, damit sie keine Blattern
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