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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 101: Gemüse, eingemachte Bohnen
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keine Gleichheit. Am folgenden Tag tut man die Bohnen in das zuvor recht gesäuberte
Ständlein, legt sie gleich (eben) herum, ein sauberes leinenes Tuch darüber,
preßt sie mit der Presse fest zu, und schüttet eine ganze Gölte
hartes oder Gump-Wasser darüber. Anfänglich muß man das Wasser wöchentlich
zweimal ablaufen lassen. Am Abend wird gewöhnlich der Hahn aufgemacht, und
ein Geschirr darunter gestellt, am Morgen ist's abgelaufen. Hat das Fäßchen
oben Schaum, so wird er mit einem Tuch abgewaschen, ohne aber die Presse aufzumachen.
Jedesmal wird wieder eine frische Gölte Wasser darüber gegossen. Sobald
die Bohnen nicht mehr schäumen, wird das Wasser nur von 8 Tagen zu 8 Tagen
abgelassen. Will man davon kochen, so wird des Abends das nötige herausgetan,
dann über Nacht ins frische Wasser gelegt, des Morgens herausgenommen und verlesen.
Sind weiche Bohnen darunter, so werden sie weggeworfen, die andern aber mit siedendem
Wasser und einer Hand voll Salz zugesetzt. Wenn sie weich sind, welches in einer
Stunde geschehen ist, flößt man sie ab, gießt kaltes Wasser darüber,
und kocht sie wie andere Bohnen. Sie können auch, ehe man sie in die Fleischbrühe
tut, ein wenig verschnitten werden.
Eingemachte Bohnen zu kochen
Sind sie mit Salz eingemacht, so werden sie über Nacht eingewässert, und
mit siedendem Wasser zugesetzt, dasselbe wird einmal ab- und wieder anderes daran
gegossen. Wenn sie weich sind, gießt man sie in einen Seiher, kaltes Wasser
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