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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 289: Ragouts, Eier in saurer Sauce
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ja nicht braun werden, nimmt die verdrückten gelben Eier, Muskatnuß,
Ingwer, Pfeffer und Salz dazu, verrührt alles zusammen recht wohl, gießt
ein kleines Glas süßen Rahm daran, läßt es auf Kohlen langsam
aufkochen, und richtet das Ragout an. Das Weiße von den Eiern wird auf das
Ragout gelegt, die ausgehöhlte Seite unter sich gerichtet, und eine Form wie
ein Stern oder Herz davon gemacht. Auch kann es nur als eine Einfassung um die Platte
herum gelegt werden.
Eier in saurer Sauce
In eine Kachel oder Kastrol nimmt man ein Stücklein Butter, röstet einen
kleinen Kochlöffel Mehl gelb darin, tut einen Eßlöffel voll geschnittene
grüne Zwiebeln an das geröstete Mehl, läßt sie ein wenig mitdämpfen,
und nimmt noch 2 Eßlöffel Essig, einen halben Schöpflöffel
Fleischbrühe, Muskaten und etwas Pfeffer dazu. Wenn die Sauce eine Zeitlang
gekocht hat, wird sie auf eine Zinnplatte gegossen und auf Kohlen gesetzt, dann
werden die Eier, so viel man will, darein geschlagen, und so lang gekocht, bis das
Weiße hart und das Innere weich bleibt.
Gefüllte Eier mit Sauerampfer
Man siedet die Eier hart, schneidet sie voneinander, nimmt das Gelbe heraus, weicht
ein Stück Milchbrot oder das Weiße von einem Weck in süßen
Rahm ein, verrührt inzwischen das herausgenommene Gelbe, drückt das eingeweichte
Milchbrot nicht gar zu fest aus, tut an die verdrückten Eier ein wenig Schnittlauch,
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