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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 150: Gemüse, Dukaten-Nudeln
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Bierhefen und das übrige laue Milch darein, schafft diesen Teig zusammen glatt,
und läßt ihn bei gelinder Wärme gehen. Dann werden einer Baumnuß große
Küchlein daraus gebrochen, ein wenig breit gedrückt, und auf ein mit Mehl
besätes Brett gelegt. Wenn sie wieder gegangen sind, tut man einen halben Schoppen
süßen Rahm nebst einem Stücklein Butter in eine Kastrol oder Potageblech,
setzt, wenn es siedet, die Nudeln darein, streut oben Zucker darüber, gibt
ihnen unten und oben Kohlen, und läßt sie schnell aufziehen. In einer
halben Viertelstunde sind sie fertig. Es wird nun ein Schoppen oder auch etwas mehr
Milch siedend gemacht, mit 3 Eigelb abgezogen, etwas Zucker daran getan, und besonders
zu den Nudeln aufgestellt.
Dukaten-Nudeln
Zu einem Tisch von 8 Personen tut man ein und ein halbes Pfund feines Mehl in eine
Schüssel, an das Innere von dem Mehl 3 Eßlöffel Bierhefen und 6
Eßlöffel laue Milch. Wenn es bei gelinder Wärme gegangen ist, nimmt
man noch 5 Eigelb, etwas Salz, zum übrigen laue Milch dazu, und schafft den
Teig wohl; in der Dicke muß er sein, daß er sich gleich von der Schüssel
losschält. Sobald er wieder gegangen ist, verfertigt man ganz kleine runde
Dampfnudeln, und läßt sie auf einem Brett gehen, inzwischen hält
man eine Kastrol fertig, worauf ein Deckel paßt, und welche nicht die geringste
Luft hat, tut 4 Loth Butter, 3 Loth Zucker und einen halben Schoppen süße
Milch darein. Wenn die Milch siedet und die Nudeln gegangen
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