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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 398: Gelee, Creme und Kompott, Creme von Zimt
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getan, auf eine Platte oder in einen Gumpen gegossen, wie gewöhnlich in siedendes
Wasser gestellt, ein Deckel mit Kohlen darauf gesetzt, und wenn es fest ist, kalt
oder warm gegeben.
Creme von Zimt
Diese wird ganz wie die Teecreme gemacht, nur daß man dem Geschmack der Milch
von lauter Zimt gibt, und daher zu einer halben Maß Milch ein Loth Zimt nimmt.
Auf diese Art können auch Cremes von Pomeranzen, Anis und Holderblüte
oder bitteren Mandeln verfertigt werden.
Englische Creme
Man klopft 2 Loth feine Hausblasen, schneidet sie klein, kocht sie in einem Glase
Wasser, bis sie ganz vergangen sind, preßt sie dann durch ein Tüchlein,
setzt einen starken Schoppen guten Wein über das Feuer, reibt eine Zitrone
am Zucker ab, tut diesen nebst noch einem Viertelpfund Zucker, dem Saft von der
Zitrone und den ausgepreßten Hausblasen an den Wein, läßt es stark
zusammen kochen, verrührt 8 Eigelb wohl, gießt den gekochten Wein langsam
daran, und das Ganze wieder in das Geschirr, läßt es unter beständigem
Rühren anziehen, schlägt dann das Weiße von 6 Eiern zu einem steifen
Schaum, siedet diesen in einer halben Maß Milch, tut den gesottenen Schnee
in ein Zuckersieb, daß er abläuft, rührt ihn nach diesem langsam
an die gesottene Creme, gießt sie auf eine Platte, und läßt sie
im Keller stehen. Die Creme kann auch in ein glattes rundes Geschirr oder in eine
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