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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 525: Zuckerbackwerk und Konfekt, Anisschnitten
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Masse darauf getan, bis sie ein wenig erkaltet ist, hierauf ein Brett mit Zucker
bestreut, die Masse darauf gewürgt, 2 Messerrücken dick gewallt, mit kleinen
Weinbackesformen ausgestochen, das Ausgestochene auf ein mit Zucker bestreutes Papier
gelegt, in einer warmen Stube getrocknet, und zuletzt noch von gesiebtem Zucker
und Zitronensaft ein Eis darüber gemacht.
Auf diese Art kann das Quittenkonfekt sehr lang aufbehalten werden.
Gußschnitten
Man schneidet von einem nicht ganz eines Messerrücken dick gewallten Butter-
oder Weinteig anderthalb Finger breite und eines Fingers lange Stückchen, und
legt sie auf ein mit Butter bestrichenes und mit Semmelmehl bestreutes Blech. Hierauf
rührt man ein Viertelpfund gesiebten Zucker mit dem geschlagenen Schaum von
2 Eiweiß, und 6 Tropfen Zitronensaft eine Zeit lang, tut ein Viertelpfund
geschälte und so fein wie möglich länglich geschnittene Mandeln,
Zitronat, Pomeranzenschalen, von jedem ein Loth und ein Stückchen Zitronenschale,
alles fein geschnitten, nebst 2 Messerspitzen voll feinem Weißmehl dazu, macht
alles wohl untereinander, streicht von der Masse auf die Teigstücklein eines
halben Fingers dick, und backt sie in einem nicht mehr heißen Ofen gelb.
Anisschnitten
Ein halbes Pfund gesiebten Zucker rührt man, mit 4 Eiern ab, schneidet ein
halbes Pfund geschälte Mandeln länglich zart, und die Schale
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