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Neues Kochbuch - Friederike Louise Löffler - 1806. |
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Seite 542: Zuckerbackwerk und Konfekt, Anishippen
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dazu. Nun werden die Hippen auf mit Butter bestrichene Bleche in beliebiger Größe
aufgesetzt, und nach dem Backen über ein Holz gekrümmt.
Anishippen
Ein Viertelpfund gesiebten Zucker rührt man mit 2 Eiern eine Viertelstunde,
dann die klein geschnittene Schale von einer Zitrone nebst dem Saft derselben und
6 Loth feinem Mehl daran, bestreicht die Bleche mit Butter, bestreut sie mit Anis,
setzt die Hippen in die Runde wie eine Gußhippe und so groß wie die
Zitronenhippen darauf, backt sie schnell, und krümmt sie über ein Holz.
Gewöhnliche Hippen
Zu einem halben Pfund Mehl und einem Viertelpfund gesiebtem Zucker schneidet man
die Schale von einer halben Zitrone klein, stößt ein Loth Zimt mit 4
ganzen Nägelein, rührt dies alles mir ein paar Eßlöffeln voll
Rosenwasser, einem Ei, 3 Loth zerlassener Butter und etwas Wein zusammen so lange,
bis es in der Dicke wie ein dünner Flädleinsteig wird, macht nun das Hippeneisen
heiß, überfährt es vor dem Einfüllen jeder Hippe mit einer
Speckschwarte, backt die Hippen pünktlich, und krümmt sie über ein
Wallholz.
Zu Kofern
nimmt man ein halbes Pfund feines Mehl, ein Viertelpfund gesiebten Zucker, eben
so viele geschälte und grob gestoßene Mandeln, ein halbes Loth mit 8
Nägelein grob gestoßenen Zimt und die klein geschnittene Schale von einer
halben
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