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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 156: Backwerk, Zwiebelkuchen
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6 Loth gestoßenen Zucker übergesiebt, 3 Loth Butter dazwischen gepflückt,
3 Eier in ein halb Nößel Rahm zerrührt, über den Kuchen gegossen,
1/4 Stunde gebacken, und wenn er gut ist, mit Zucker und Zimt bestreut.
Gußkuchen
Man formt den Hefen- oder anderen Kuchen, macht einen sehr hohen Rand darum, bestreut
den Kuchen dick mit großen und kleinen Rosinen und geschnittenen Mandeln;
rührt etwas Milchbrei über dem Feuer ab, quirlt, wenn er kalt ist, 1 knappes
Nößel Rahm, 4 Eier, 4 Dotter, 6 Loth Zucker und nach Belieben Zimt dazu,
gießt es über den Rosinenkuchen und backt ihn.
Zwiebelkuchen
Einen dünn ausgerollten Kuchen von Hefenteig bestreut man dick mit grob geschnittenen
Zwiebeln, die man in Butter weich schmoren ließ, streut etwas Salz darauf
und überzieht den Kuchen mit einem nach voriger Nummer gefertigten Guß,
worauf jedoch der Zucker, Zimt und die Rosinen wegfallen müssen; lege Butterklümpchen
auf und backt den Kuchen.
Will man den Zwiebelkuchen ganz ordinär, doch auch recht wohlschmeckend bereiten,
so streut man die Zwiebeln roh, mit vielem würfelig geschnittenen Speck, Kümmel
und Salz vermischt, auf den Kuchen, legt Butterklümpchen auf und backt ihn;
diese Art von Zwiebelkuchen schmeckt selbst von Brotteig nicht übel.
Kuchen mit Quark
(auch Hotten, Matz oder weicher Käse genannt)
Ein hochaufgehäufter Suppenteller voll frischer
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