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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 207: Früchte einmachen, trockene Aprikosen
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Trockene Aprikosen, Pfirschen (Pflaumen), Reineclauden und Muskatellerbirnen
Man bereitet die Früchte bis zu den ersten Graden des Einmachens, spaltet sie
aber nicht auseinander, sondern läßt sie ganz, und holt die Kerne, wenn
es geht, durch einen Einschnitt in die Frucht, heraus und begießt sie mehrere
Tage nacheinander mit dem in ihrem eigenen Safte aufgekochten Zucker. Dann läßt
man sie auf einem Durchschlage rein ablaufen, benutzt den Zuckersaft zu frischen
Konfitüren, legt die abgelaufenen Früchte auf Schiefertafeln, bestreut
sie mit Zucker und stellt sie in eine heiße Back- oder Trockenstube oder in
die Nähe eines warmen Ofens. Des anderen Tages wendet man die Früchte
und bestreut sie abermals mit Zucker, was man so lange fortsetzt, bis sie trocken
sind, worauf man sie in Schachteln verwahrt und zwischen jede Lage ein Blatt Papier
legt.
Auch Feigen, wenn sie fast reif sind, einige Mal durchstochen und in Flußwasser
mit Salz und Spinat abgekocht, bis sie sich mit einem Nadelknopf leicht eindrücken
lassen, dann wie die vorigen Früchte, sobald sie abgelaufen sind, mehrere Male
mit geläutertem und wieder aufgekochten Zucker übergossen, lassen sich
auf gleiche Weise überzuckert sehr schön trocknen und unter die vorgenannten
Früchte arrangiert in Schachteln verpacken.
Johannisbeer-, Kirsch- und Himbeer-Saft
Zu 1 Nößel ausgepreßtem Saft kocht man 3/4 Pfund Zucker zum Fluge,
läßt ihn mit dem Fruchtsaft aufkochen bis derselbe nicht mehr schäumt,
schüttet den
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