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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 257: Küchentips, Tranchieren
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nebst edlen Weinen, (von Anfang schwere Weine, später Dessert- oder Champagner-Weine,)
in seiner Reihenfolge präsentiert wird. Bleibt die Gesellschaft indes zum Mittag
versammelt, so wird zum Entree oder als Frühstück vor der Feierlichkeit
nur Schokolade oder Glühwein gereicht, nach der Feier aber geht es statt zu
dem eben beschriebenen zweiten Frühstück sogleich zum Diner.
Ist die Feierlichkeit nachmittags, so wird vor derselben Kaffee mit Zubehör
präsentiert, und nach derselben soupiert, oder es werden die bei der Vormittagsfeier
angegebenen Weine und Backwerke herum gereicht.
Findet die Feierlichkeit des Abends statt, so wird vor derselben Tee herum gereicht,
später soupiert.
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Auch bei dieser letzten Schilderung häuslicher Familienfeste habe ich hauptsächlich
den höheren Maßstab angegeben. Alle Verminderungen welche Mangel an Raum
und Mitteln gebieten wird Einsicht und Notwendigkeit den Handelnden lehren. Auch
ist die Anmut und Herzlichkeit liebenswerter Wirte und Wirtinnen, verbunden mit
jener Sauberkeit und Nettigkeit, welche auch der dürftigsten Umgebung ihren
Zauber verleiht, wohlwollenden Gästen oft tausendmal willkommener, als der üppige Überfluß schwelgerischer
Festgelage, die oft nur der Gesundheit schaden und die Laune verderben.
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Jetzt noch einige Worte vom Tranchieren:
Bei diesem Geschäft ist ein starkes, scharf geschliffenes Messer, nebst einer
starken zweizinkigen
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