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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 62: Wildbret, Schweinefleisch mit Wildbretsauce
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Auch schmeckt folgende Sauce sehr schön zu wildem Schweinskopf:
1/2 Pfund Johannis- oder Himbeergelee rührt man in einem irdenen Schüsselchen
mit 2 Eßlöffeln voll französischem Senf, einer Prise Salz, dem Saft
und der auf Zucker abgeriebenen Schale von einer Zitrone und 12 Stück fein
gehackten Wachholderbeeren untereinander, verdünnt die Sauce mit rotem Wein,
und gibt sie kalt, außer zu Schweinswildbret, auch zu kalt aufgetischtem gebratenem
Geflügel; doch läßt man im letzteren Falle die Wachholdern weg.
Zahmes Schweinefleisch mit Wildbretsauce
Man kocht das Schweinefleisch, scharf gesalzen, beinahe gar. Hierauf röstet
man geriebenes Brot in Butter gelb, gibt Zwiebeln und in Würfel geschnittenen
Speck hinzu, rührt es um, gießt Essig daran, tut Lorbeerblätter,
Pfeffer, Nelken, Wachholderbeeren, Zitronenscheiben und -schalen dazu, verdünnt
es mit Fleischbrühe, und läßt es damit völlig gar kochen.
Wer es liebt, kann auch saure Gurken daran schneiden.
Wildbret
Wildes Schweinefleisch zu kochen
Wenn das Fleisch gehörig ausgewässert ist, wird es entweder in Stückten
gehackt oder im Ganzen gelassen, und Wein, Essig und Wasser zu gleichen
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