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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 184: Kleines Backwerk und Konfekt, Schokoladen-Bonbons
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und man rührt Zimt, Nelken, Muskatblüten und Kardamom, auch wohl etwas
fein gestoßene Cubeben, fein geschnittene Mandeln, und zur Verzierung noch
etwas klein gezupfte blaue Kornblumenblätter und rote Nelkenblätter darunter.
Hernach gießt man den Zucker so dick als ein kleiner Finger in naß gemachten
Blechformen, läßt ihn darin erkalten, und nimmt die Formen, wenn sie
aus Rändern bestehen, dann auseinander, oder kippt sie, wenn es Kapseln sind,
wie zum Anisbrot, verkehrt mit einem Schlage auf den Tisch. Die Morselle fällt
dadurch heraus und man kann sie in kleine Täfelchen zerschneiden.
Ingwer-Morselle
Der Zucker dazu wird eben so bereitet wie zu den Vorigen, doch statt des anderen
Gewürzes tut man nur 2 Loth gestoßenen Ingwer hinein.
Schokoladen-Bonbons
Man schlägt etwas Eiweiß in 1/2 Nößel Wasser mit einer Rute
so lange, bis es sich mit dem Wasser vermischt hat. Dann schüttet man dies
in eine Kasserolle auf 1 Pfund Zucker und kocht und schäumt es ab. Hernach
tut man 6 Loth Schokolade dazu, die in kochendem Wasser zerrührt ist, und wenn
der Zucker dick wird, bestreicht man eine Marmorplatte mit etwas Butter; gießt
den Zucker daraus, und schneidet ihn, solange er noch warm ist, in viereckige Stückchen.
Ob der Zucker zu Bonbons gehörig gesotten ist, erkennt man daraus: wenn man
einen Quirlstiel in kaltes Wasser steckt, dann in den Zucker, dann wieder in kaltes
Wasser. Läßt er sich gut abziehen und bricht wie Glas, so ist er gut.
Zitronen- und Himbeer-Bonbons, verfertigt man
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