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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 175: Kleines Backwerk und Konfekt, Schneeballen
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auf mit Papier belegte Bleche, bestreue sie mit länglich geschnittenen Mandeln
und backe sie bei gelinder Hitze.
Noch eine Art Windbeutel
Ein reichliches halbes Nößel Milch, 8 Loth Butter, 4 Loth klaren Zucker
und 12 geriebene bittere Mandeln, in einer Kasserolle kochend gemacht, dann 22 Loth
Mehl hinein gerührt und auf dem Feuer abgebrannt; wenn es etwas verkühlt
ist, 8 Eier (das Weiße zu Schnee geschlagen) nach und nach dazu gerührt,
Häufchen von der Masse auf ein bestrichenes Blech gesetzt und gebacken. Man
gibt sie mit Zucker bestreut, doch kann man sie auch mit gepeitschter, mit Zucker
und Vanille oder mit Zitrone abgeschmeckter Sahne oder Creme nach
Rezept Creme zum Füllen in Gebackenes und Plinsen füllen.
Schneeballen
Tue 1/4 Pfund Butter in eine Kasserolle, gieße ein Nößel Rahm dazu,
vermische es mit 1/4 Pfund Zucker, abgeriebener Zitronenschale und etwas Zimt; laß es
aufkochen, rühre so viel feines Mehl hinein, bis der Teig anfängt, sich
beim Rühren von der Kasserolle abzulösen, alsdann nimm ihn vom Feuer und
rühre, wenn er kalt ist, noch 6 ganze und 3 gelbe Eier hinein. Alsdann so viel
abgeklärte und wieder kalt gewordene Butter in einen Kessel, daß die
in der Größe einer welschen Nuß geformten Bällchen bequem
darin schwimmen können, lege sie, sobald die Butter aufsteigt, hinein, fische
sie, sobald sie gelbbraun gebacken, mit dem Schaumlöffel heraus, laß sie
auf Löschpapier ablaufen und bestreue sie noch heiß mit Zucker. Gehen
sie nicht alle zugleich in den Kessel, so gib bei jedesmaligem Nachtun wieder 1
Stück frische Schmelzbutter
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