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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 152: Backwerk, Sandtorte
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und nachdem dieses 1/2 Stunde gerührt worden, tut man auch noch 1/2 Pfund große
ausgekernte Rosinen und 3/4 gut gewaschene und zwischen einem Tuche trocken geriebene
kleine Rosinen dazu. Das Eiweiß wird zu Schnee geschlagen und nebst 3/4 Pfund
Mehl und einer Handvoll fein geriebenem altbackenen Milchbrote ebenfalls darunter
gerührt, jedoch so, daß man erst die Hälfte Mehl und Semmel unter
die Masse mischt, dann die Hälfte des Schnees, hierauf die andere Hälfte
Mehl und Semmel, und dann die letzte Hälfte Schnee. 2 Gläschen Cognac
oder Rum nicht zu vergessen, welches die Masse auftreiben hilft. Diese Masse wird
in einer ausgestrichenen, mit Semmelkrume ausgestreuten Form bei mäßiger
Hitze 2 und 1/2 Stunde gebacken. Bräunt der Ofen stark, so bedecke man sie
vor dem Einschieben mit Papier. Es ist eine herrliche Torte und hält sich sehr
lange. Wenn sie fertig ist, wird sie nach Rezept Zuckerguß
glaciert und mit Früchten belegt.
Sandtorte
1 Pfund abgeklärte Butter wird zu Rahm gerührt. Nun werden 5 ganze Eier
und 5 Dotter nach und nach dazu gerührt; dann 1 Pfund klar gesiebter Zucker
und zuletzt 1 Pfund Mehl, wozu 3/4 Pfund Kartoffelmehl und 1/4 Pfund Weizenmehl
gehört, so wie die abgeriebene Schale einer Zitrone, und wenn man will, etwas
Vanille. Ist die Masse in die mit Butter ausgestrichene Form gebracht, so wird sie
mit geschnittenen Mandeln bestreut, (wenn man sie ohne Zuckerguß auftischen
will,) und gebacken.
Aus dieser Masse läßt sich, wenn man 8 Eier ganz dazu schlägt, auch
ein sehr schöner flacher Sandkuchen bilden, wenn man sie auf ein mit Butter
bestrichenes Backblech streicht, das man zuvor mit einem
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