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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 10: Eingelegtes zu Suppen, Reisklößchen
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Masse, gießt etwas Milch oder Fleischbrühe zu, formt kleine Klößchen
davon, wälzt sie in Mehl um, und siedet sie in kochender Fleischbrühe,
oder backt sie in Butter. Von eben dieser Masse läßt sich ein schöner
Fleischpudding verfertigen, wenn man sie in eine mit Butter ausgestrichene Form
schüttet, im Ofen ausbackt, und eine mit Kapern und Zitronen gewürzte
Rosinenbrühe darüber gibt.
Reisklößchen
Man läßt Reis in Milch dick kochen, tut dann Butter, Zitronenschale,
Zimt, Eier und Salz dazu und macht kleine Klöße; läßt sie
in Fleischbrühe kochen, und tut sie in Fleisch- oder Weinsuppe.
Weiße Klößchen von Fischen
Von welcher Art es auch sind, so wird ein Stück von einem Pfunde in Salzwasser
gekocht. Hat man von Fischen etwas übrig gelassen, so ist es auch zu gebrauchen.
Man liest die Gräten sauber davon, hackt den verlesenen Fisch mit etwas Zitronenschale
und Petersilie auf einem Brett, tut ihn dann in eine Schüssel, schüttet
einige Handvoll geriebene Semmel mit Weizenmehl vermischt und 3 Loth zerlassene
Butter darüber, und rührt es mit ein bis zwei ganzen Eiern und zwei Dottern,
nebst Salz und Muskat an das Gehackte; worauf man aus der Masse kleine Klößchen
formt, in Mehl umwendet, und in Salzwasser, oder Fleischbrühe siedet.
Grießklößchen
Man rührt 4 Loth Butter leicht, schlägt 2 große Eier darein, und
tut zwei starke Eßlöffel voll rohen Gries dazu, läßt es so
lange stehen bis der Gries
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