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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 146: Backwerk, Quittentorte
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Mandeln; (diese werden gebrüht, abgehäutet und mit einigen Tropfen Rosenwasser
fein gestoßen,) 1 Pfund klar gesiebter Zucker, von einer Zitrone das Abgeriebene,
nebst 20 Eiern. Die Mandeln werden nun in einen Reibasch getan, die Eidotter nach
und nach hinzugeschlagen, dann der Zucker nebst der geriebenen Zitronenschale hinzugefügt
und alles ohne abzusetzen eine Stunde gut durchgerieben, und zwar wie bei allen
Kuchen, die gut aufgehen sollen, nur nach einer Seite. Zuletzt wird von 10 Eiern
der Schnee, der recht steif und oben abgeschöpft sein muß, da das unter
ihm befindliche Wasser das Backwerk verdirbt, hinzugetan. Sobald der Schnee völlig
durchgerieben worden, tut man noch zu der Masse eine Hand voll altbackenes, recht
fein geriebenes Milchbrot, rührt solches damit durch, schüttet die Masse
in eine mit Butter ausgeschmierte und mit Semmelkrume bestreute Form, und bringt
sie nach Vorschrift sogleich in den Ofen, da jede gerührte Masse nie außerhalb
des Ofens stehen bleiben darf, sobald sie fertig geschlagen ist, und läßt
sie eine Stunde backen.
Quittentorte
Der Boden, auf welchen man einen etwas starken Rand legt, wird von Blätterteig
verfertigt, dann arrangiert man eingemachte Quittenfrüchte darauf, rührt
das durchgeriebene Mark einiger gebratenen Borsdorfer Äpfel mit 6 Eidottern,
Zucker, etwas gestoßenem Zimt und Zitronenschale recht fein, das Weiße
von 4 Eiern zu starkem Schnee, und überzieht die Quitten auf der Torte mit
dieser Masse. Oben darauf streut man fein gestoßenes Biskuit und backt die
Torte, auf einen Dreifuß gestellt, in der Röhre.
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