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Neues Kochbuch
(Löffler, 1806)
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(Sydow, 1834)


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  Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834.  
  Seite 38: Pilze, Morcheln  





  beisammen wachsende Art orangengelber kleiner Pilze, lassen sich gleichfalls mit grüner Petersilie in Butter braten, wobei man die Kleinsten ganz zu lassen pflegt. Doch sind sie weniger zart und saftig als die sogenannten:


Reisken

Eine der vorzüglichsten Arten, zum Braten geeigneter Erdschwämme. Sie sind gleichfalls von rotgelber, auf der Oberfläche grau schattierter Farbe. Stiel und Bärte sind gleichfalls rötlich, ja selbst das Innere des Fleisches ist von einem rötlichen Safte durchdrungen, weswegen man sie auch Blutschwämme nennt. Sie wachsen auf feuchten, mit Moos, Gras und Heidekraut bedeckten Waldstellen.


Die Mousserons

Sind die zartesten und pikantesten aller unserer vaterländischen Pilzarten. Sie kommen nach starken Regengüssen auf waldigen, mit Heidekraut bewachsenen Schaaftriften, Teichdämmen und ähnlichen Plätzen in großer Menge hervor. Ihre 1 bis 2 Zoll langen Stiele sind dunkelbraun und nur von der Dicke einer Nähnadel; die Köpfchen flach, die größten von dem Umfang eines Groschens; die Farbe erbsengelb. Geschmack und Geruch der Mousserons gleichen dem feinen Zwiebelextrakt. Man ißt sie roh, verbraucht sie jedoch, ganz und in der Sonne getrocknet, hauptsächlich an Saucen.


Morcheln

Werden an Fäden gereiht, getrocknet, und dann, will man sie an Gemüse, Saucen, Suppen oder Potagen verbrauchen, mit kaltem Wasser aufgesetzt,


Morcheln, Pilze
 

 

 


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Kochbuch und Wirtschaftsbuch für Haushaltungen jeder Art. Erster Teil (das Kochbuch).
Wilhelmine v. Sydow, genannt Isidore Grönau. 1834, Erstausgabe, Eupelsche Hofbuchhandlung, Sondershausen.
Rezepte :: Pilze, Morcheln
kochrezepte.org - Onlineprojekt zum Thema Rezepte, in drei Teilen, nebst Anhang.
Teil 1: Rezepte, Teil 2: Kochbücher, Teil 3: Kochrezepte Lexikon, abschließend: Anhang.
Zu Fulda, begonnen anno 2007.