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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 157: Backwerk, Mohnkuchen
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Quark (oder Hotten) wird in einem Asch, worin man zuvor 12 Loth Butter schaumig
geschlagen, mit dieser Butter klar gerieben; 4 Loth geriebene alte Semmeln, 1/2
Pfund klarer Zucker, 1 Loth klarer Zimt, 3/4 Pfund große und 3/4 Pfund kleine
Rosinen, 4 ganze Eier und 1 Nößel süße oder dicke saure Sahne
gut dazu gerührt, auf den Kuchen gestrichen, dick mit Mandeln betreut, Butter
darüber gepflückt und gebacken.
Mohnkuchen
Brühe 1 bis 2 Teller voll Mohn mit kochendem Wasser, laß ihn so lange
stehen bis er aufquillt, stoße ihn im Mörser; rühre sodann etwas
Milchbrei über dem Feuer ab, mische ihn unter den Mohn, große und kleine
Rosinen dazu, geschnittenes Zitronat, Zucker und Zimt und geschnittene Mandeln.
Streiche die Masse auf den Kuchen, (auf Blätter- oder mürbem Teig mit
dem Rande gilt er als Torte,) Butterklümpchen darauf, ein Guß von Eiern
und süßer Sahne darüber und gebacken.
Mohnschüttchen oder Stollen
Verfertigt man, wenn man den Stollenteig strohhalmsdick aufrollt, mit der Mohnmasse
eben so bestreicht, über einander rollt, einen länglichen Wecken daraus
formt und gleich den andern Stollen im Backofen backt. In den Teig dürfen keine
großen Rosinen, wohl aber kleine und gewiegte Mandeln und Zitronat, in den
Mohn kommen. Wenn man diese Stollen zerschneidet, sehen sie aus wie blau gestreiftes
Band, und schmecken sehr schön.
Pflaumenkuchen
Man bestreut den Kuchen mit gestoßenem Zwieback,
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