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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 248: Küchentips, Mittagstafel
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mit Gläsern umgeben, auf die Tafel; auch einige Schalen mit klarem Zucker und
Teelöffeln bringe man symmetrisch an, damit die Gäste nach Belieben sich
damit versorgen können. Die Torten, Assietten mit zweierlei Kompotts, Salat
und Eingemachtem, die vorbenannten kalten Speisen, werden in abgemessenen Räumen,
regelmäßig von dem Mittelpunkte der Tafel, nach beiden Seiten verteilt.
Gestattet es der Raum, so kann man auch die Assietten mit kalt aufgeschnittener
Zunge, geräuchertem Lachs, Cervelatwurst, Schinken oder Spickgans gleich mit
aufstellen; doch können diese auch erst mit den Gemüsen, zu welchen sie
gehören, aufgetragen werden. Vor jedes Couvert stelle man in einem eleganten
Untersetzer eine Weinflasche mit dem Namen der Sorte bezeichnet. Die Pfropfen müssen
sauber gelöst und abgeputzt, auch wohl mit silbernen Ringen umfaßt sein.
Auch dürfen schöne Weingläser nicht fehlen. Zum Anfang der Mahlzeit
pflegt man feine, aber leichte, als edle Würzburger-, leichte Rheinweine und
französische Rotweine, gleich nach der Suppe in kleinen Gläsern, Ungarweine,
griechische oder Madeira-, später alte Rheinweine, Johannisberger und Burgunderweine
zu geben; zum Dessert aber werden in kleineren Gläsern, süße Ungarweine,
Muskatwein, echter Malaga, oder in hohen Spitzgläsern Champagner-Weine herum
gereicht. Erlaubt es der Raum, so werden auch die Fruchtkörbe, nicht minder
Butter und Käse unter Glasglocken, gleich mit aufgesetzt.
Die Suppenterrinen werden gewöhnlich gegen die beiden Enden der Tafel aufgestellt,
und zwar, will man nicht gleiche Suppen auftragen, die eine mit Sago-, die andere
mit Wein- oder einer kräftigen Bouillonsuppe mit Eingelegtem gefüllt.
Die Suppe
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