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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 203: Früchte einmachen, eingemachte Maulbeeren
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Zuckerhüten, und verwahrt sie an einem trockenen, kühlen Orte, wo es nicht
hinein frieren kann.
Eingemachte Maulbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren
Werden eben so behandelt wie die Kirschen.
Aprikosen, Pfirsiche, Reineclauden und Mirabellen einzumachen
Man setzt die Früchte mit kaltem Wasser in einem Kessel auf das Feuer. Die
zum Einmachen bestimmten Früchte dieser Gattung dürfen nur notreif, aber
ja nicht weich sein. Kann man sie nicht anders, als völlig reif erlangen, so
rate ich sie nicht mit Wasser zu kochen, sondern bloß mit heißem Wasser
abzubrühen und erst später mit dem Zucker einige Mal aufzukochen. Mit
Wasser aufgekocht zerfahren sie leicht. Sobald es anfängt zu kochen, hebt man
sie sogleich ab, gießt das heiße Wasser davon, überschüttet
sie mit kaltem, zieht die Haut herunter, spaltet sie auseinander, macht die Kerne
heraus, und läßt sie, breit auf flache Schüsseln gelegt, etwas trocknen.
Indes kocht man so viele Pfund Zucker, als man ausgesteinte Früchte nimmt,
zum Faden, legt die Früchte hinein, läßt sie einige Male langsam
darin aufkochen und schüttet sie dann bis zum folgenden Tage nebst dem Zucker
in eine Terrine. Dann gießt man gleichfalls durch einen Durchschlag den Saft
ab, läßt ihn eine Weile einkochen und gießt ihn kochend heiß über
die Früchte in die Terrine zurück; den dritten Tag wiederholt man dies
Verfahren noch einmal, kocht den Zucker dieses Mal jedoch bis zum großen Flug,
läßt die Früchte einige Mal damit aufwallen, dann in Porzellan erkalten
und verwahrt sie wie die Kirschen. Auch an diese
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