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Kochbuch - Wilhelmine v. Sydow - 1834. |
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Seite 253: Küchentips, Damentee
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dem Dessert feststehender Tafeln nicht fehlen dürfen. Zuletzt kommt das Gefrorene,
welches in Henkelgläsern mit Teelöffeln präsentiert wird. Vom Anfange
der Mahlzeit wird zwischen allen Speisen Wein herum gereicht; späterhin Eierpunsch,
Kardinal oder Glühwein. Zwischen dem wieder beginnenden Tanze, wiederum Punsch
und kühlende Getränke, doch rate ich jedem Tanzenden, nur warme Getränke
und selbst diese mit großer Vorsicht zu genießen.
Zu einem Damentee oder Kaffee
wird, wenn die Gesellschaft sehr zahlreich ist, das Getränk außer den
Gesellschaftszimmern eingeschenkt und nebst Zubehör, nämlich Rum in kleinen
Karaffinen, Zucker und Sahne; (Kuchen und Zwieback einzeln in Körben, Rum nur
zum Tee,) auf Präsentiertellern herum gereicht. Dann werden die Spieltische
arrangiert, die jüngeren Damen aber auf Musik oder jeux d'esprit (Gesellschaftsspiele)
verwiesen. Ist dieses Alles im Gange, so werden die Torten, Kuchen und das kleine
Backwerk abwechselnd mit zierlich aufgeputzten Früchten herum gegeben, dazu
Dessertteller, nebst kleinen Messern. Als Getränk wird Bischof oder Kardinal,
auch wohl süßer Wein und Orsade, Himbeerwasser und anderes erfrischendes
Getränk gereicht; zuletzt auch wohl Gefrorenes.
Bei einem kleinen Zirkel macht es sich viel traulicher, wenn die Dame vom Hause
das Getränk selbst einschenkt, den Tee im Schimmer der strahlenden Sinumbra
Lampe, bei freundlichem Gespräch in blitzender Maschine bereitet und die Gäste
durch heitere Rede erquickt.
Im allgemeinen ist es die Pflicht jeder gewandten, wohl unterrichteten Hausfrau,
vor dem Feste das
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